Tag in Geraldton

Nach einer Runde Kajak fahren im Meer, machen wir einen Stadtbummel durch Geraldton und finden am Cape Burney zwei Geocaches

Beim gemütlichen Frühstück im Hause Mulx schmieden wir Pläne für den Tag und da wir am Schnorcheln interessiert sind und Ralf gerne Kajak fahren möchte, bietet sich ein gemeinsamer Strandgang an. Mit dem 4 WD geht es los zum Strand und dann gleich ins Wasser. Leider merken wir schon noch 5 Minuten, dass es zu spät für das Schnorcheln ist, da die   Wellen schon zu stark und das Meer dadurch zu aufgewühlt. Also gehen wir eine Runde am weißen, dünigen Strand spazieren. Als wir zurückkommen zum Auto, zieht Ralf grade das Kajak aus dem Wasser. Wir dürfen beide auch mal selbst Hand anlegen, was für uns nicht ganz einfach ist, weil wir vorher noch nie im offenen Meer gepaddelt sind. Aber bei beiden von uns klappt es nach einiger Übung und so haben wir ordentlich Spaß am Kajaken. Zu Hause ist Tina mittlerweile von der Arbeit wieder da. Wir gehen zu zweit in die Stadt und schlendern der Einkaufsstraße und am Meer entlang. Plötzlich fällt uns ein, dass wir ja heute Ticket von Perth nach Singapur reservieren wollten. Schnell suchen wir uns eine Telefonzelle und kommen auch durch zum Ticketbüro von Singapur Airlines.

Doch es tritt wieder das alte Problem auf: Unsere Paperticketnummern sind nicht im Computer verzeichnet, folglich ist keine Buchung möglich. Wir werden an das Büro in Perth verwiesen, wo man uns aber auch nicht wirklich weiterhelfen kann. Nur in soweit, dass wir uns beeilen müssen, da die meisten Flüge in der nächsten Zeit ausgebucht sind und wir uns einfach an ein Reisebüro in Geraldton wenden sollen. Gesagt, getan. Nach etwas Suchen, haben wir auch eins gefunden, doch für Papertickets können sie hier keine Reservierung vornehmen. Das muss unser Reisebüro in Deutschland machen. Etwas frustriert kehren wir zu Ralf und Tia zurück.

Die beiden wollen gerade mit Scodie, ihrem Hund, Gassi gehen. Sven sucht schnell noch unter www.geocaching.com einen Schatz raus und so finden wir am Cape Burney gleich zwei Stück. Den ersten Halt machen wir am Greenough River, der gerade am Austrocknen ist. Die Landschaft hier ist von roter Erde, grünen Büschen und eben dem blauen Fluss geprägt. Am Meer herrschen der weiße Sand und die Blautöne von Himmel und Meer vor. Als alle hungrig sind, treten wir den Rückweg an. Jetzt können wir auch den Anruf bei unserem Reisebüro terminal33 tätigen, doch da dort gerade heute ein Serverproblem aufgetreten ist, haben sie keine Möglichkeit, die Buchung für uns vorzunehmen. An manchen Tagen geht wirklich alles schief! (Doch am nächsten Morgen empfangen wir eine Mail, dass sie uns von Fulda aus genau an dem Tag, an dem wir fliegen wollten, noch zwei Plätze reservieren konnten.)

Nach dem Abendessen sehen wir uns zwei Folgen des neu eingetroffenen Duck Sitting Film an, bevor wir ziemlich k.o. ins Bett fallen. 

Ruinen von Tulum

Die Lage der Ruinen ist phantastisch, doch die Moskitos und das Wetter spielen nicht so ganz mit Viel zu früh steht Anica auf, obwohl wir doch mal ausschlafen wollten und Sven wird wieder einmal aus dem Bett geschmissen. Dafür entschädigt Anica Sven mit einem Top-Frühstück. Es gibt “armer Ritter”, Pancakes und Cornflakes.

Danach ziehen wir aus unserem Doppelzimmer mit Klimaanlage aus und checken gleich danach in einem günstigeren Zimmer im Hostel ohne Klimaanlage (aber mit Deckenventilator) wieder ein. Leider fängt es währenddessen an zu regnen und wir werden wieder einmal nass.

Kurz bevor der kostenlose Shuttlebus zum Strand losfährt kommt die Sonne raus und es scheint ein vielversprechender Strandtag zu werden. Am Strand angekommen steuern wir gleich die nahegelegenen Ruinen an und bekommen gleich wieder eine Dusche Regen ab. Gleichzeitig schwirren auch die Moskitos aus allen Löchern und wir setzen unseren Rundgang mit großen Schritten durch die Ruinen fort. Die Lage der Ruinen auf den Klippen direkt am karibischen Strand ist traumhaft und scheint auch den heimischen Leguanen sehr zu gefallen. Wir steigen hinab zum Strand und beobachten das Treiben der Badegäste. Von unseren Bananenschalen angelockt gesellen sich ein paar Leguane direkt neben uns und wir flüchten nach einiger Zeit hinauf zu den Gebäuden.

Das Wetter wird leider nicht besser und wir beschließen nach dem ausgiebigen Rundgang die Straße Richtung Strand zu laufen. Trotz bewölktem Himmel lassen wir uns erneut bei unserer Palme nieder und schwimmen hinaus in das noch immer warme karibische Meer. Ein Gummifootball, den Sven in einem USA National Park gefunden hat, ist auch im Gepäck. Mit ihm tollen wir einige Zeit im Wasser und Anica entdeckt ihre ungeahnten Wurffähigkeiten.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und sogar die Sonne lässt sich ab dem Nachmittag öfters blicken. Um 17 Uhr fährt der letzte Bus zum Hostel, den müssen wir kriegen! Danach bleibt noch genug Zeit um einzukaufen, zu kochen und mit den Leuten aus dem Hostel zusammenzusitzen. Als wir uns in unser neues Zimmer begeben wollen, treffen wir Anna und Nicki und noch ein anderes deutsches Paar (Christine und Marco) in der Gemeinschaftsküche beim Screwdriver (Wodka-O) trinken an. Wir gesellen uns zu dieser lustigen Runde. Da sich der O-Saft dem Ende zu neigt, geht Sven schnell noch welchen holen. Es wird viel getrunken und gelacht und somit später als gedacht.