Die Organisation klaut uns wieder einmal Zeit, aber wir schaffen es mit dem Roller noch die Insel zu umrunden Da es gestern doch sehr spät geworden, ist schlafen wir heute etwas aus. Wir haben noch einige Dinge für unseren morgigen Flug zu klären und so wird es Nachmittag bis wir mit unserem Programm starten können. Eigentlich wollten wir die Insel mit einem Fahrrad erkunden, doch leider schließt der Fahrradverleih schon gegen 17:00 Uhr. Wir entscheiden uns stattdessen spontan dafür, einen Roller zu mieten um Zeit zu sparen.
Tortugranja
Unser Hauptziel ist die “Tortugranja” (Schildkrötenaufzuchtstation), die 5 Kilometer südlich der Stadt zu finden ist. Den Eintritt von 20 Pesos + 10 Pesos Futter zahlen wir gerne, denn die Wasserschildkröten werden hier vor dem Aussterben gerettet. Direkt am Strand befinden sich verschieden Wasserbecken, wo man die unterschiedlichen Entwicklungsphasen der kleinen und großen Panzertiere beobachten kann.
Das absolute Highlight des Ausfluges ist, dass wir das Schlüpfen von hunderten von Babyschildkröten beobachten können und sogar eine kleine Schildi in unseren Hände halten dürfen. Anica ist von dem Gefühl überwältigt, ein so kleines Herz zwischen ihren Finger zu spüren. Aber auch der Anblick der bis zu 300 Kg schweren, ausgewachsenen Reptilien ist beeindruckend. Ab heute sind wir Schildkröten-Fans!
Für den Rest der Insel bleibt uns noch eine Stunde Zeit bis wir den Roller abgeben müssen. So heizen wir über die “Topes” (Straßenhubel) zur Spitze und umrunden einmal die ganze Insel. Zurück im Hostel treffen wir wieder unsere belgischen Freunde deren deutsche Bekannte mittlerweile auch eingetroffen sind. So verbringen wir den Abend wieder in einer geselligen Runde mit kaltem Corona (für Anica wie immer eine Sprite) in Strandatmosphäre.