Um Cancun zu umgehen und dennoch Strand und Meer zu genießen fahren wir auf die Isla Mujeres
Mit dem 8:30 Uhr Bus von Mayab erreichen wir gegen 11:00 Uhr das Touriparadis Cancun. Hier möchten wir nicht lange bleiben, denn viele haben uns schon davor gewarnt, dass hier zum größten Teil amerikanische Verhältnisse herrschen (teuere Unterkünfte, Hotelanlagen, alles englischsprachig, …). Im Bus lernen wir 2 Belgier kennen (Stefan & Robin). Im Gespräch stellt sich heraus, dass wir das gleiche Ziel haben: die “lsla Mujeres” (Insel der Frauen).
Wir nehmen zu viert ein Taxi vom Busbahnhof zum Hafen und fahren von dort mit der Fähre weiter auf die Insel. Wir gleiten über das karibischblaue Meer und genießen den strahlenden Sonnenschein. Man kommt sich vor wie im Urlaub
. Witzigerweise haben wir uns auch das gleiche Hostel rausgesucht wie Robin & Stefan und marschieren deshalb gleich zusammen los.
Hostel Poc na
Die nahe Strandlage des Hostels und das damit verbundene Flair gefallen uns sehr gut. Die Sauberkeit lässt etwas zu wünschen übrig, aber bei dem Wetter möchte man sowieso nicht so viel Zeit im Hostel verbringen. Also schnappen wir unsere Badesachen und machen uns gleich auf zum bekannten “Playa Norte”. Die filmreife Kulisse von Palmen gesäumten Stränden und blauem Wasser wird nur etwas durch die nahen Hotelanlagen getrübt. Doch vom Wasser umringt, sehen wir nur noch das weite Meer vor uns und genießen die badwannenwarme Temperatur. Nach einiger Zeit ziehen Wolken auf und verdecken die Sonne, es bricht eine kleine Hysterie bei den Strandbarbesitzern aus, doch nach ein paar Minuten hat sich alles verzogen und der Badeurlaub kann weitergehen.
Gegen Abend treffen wir uns im Innenhof mit Stefan & Robin. Die beiden bringen uns ein neues Kartenspiel bei, welches uns einige spannende Stunden beschert. Die Zeit vergeht und wir haben plötzlich schon Mitternacht. Die Beachparty am Strand hinter dem Hostel ist mittlerweile auch in vollem Gange und wir lassen es uns nicht nehmen, hier unseren kostenlosen Welcomedrink zu schlürfen.
Von Kokosnuss bestückten Palmen umringt und Sand unter unserem Füßen, wissen wir nun, was es heißt eine Party in der Karibik zu erleben. Das Corona ist kalt, günstig und die Luft angenehm warm.