Unser Spaziertag führt uns durch die unterschiedlichsten Viertel von New York.
Der heutige Tage beginnt wieder sonnig und warm, deshalb hat Anica mit Sonnencreme auch schon vorgesorgt. Heute ist unser Spaziertag! Wir beginnen in Soho. Das ehemalige lndustrieviertel ist heute ein Anlaufpunkt für Shoppingfreunde im hochwertigen Designerbereich. Wir bestaunen die Schaufenster, gönnen uns aber nur eine gute, große Auswahl von der Salatbar. Dazu sollte man erwähnen, dass uns überall in New York diese Art von Restaurants begegnen, wo man zwischen Salatbuffet, Fruchten, Nudel- , Reisgerichten, Bagles, Fleischbuffet und frischen Fruchten wählen kann. Das Ganze wird dann gewogen und nach Gewicht bezahlt (8-12$).
Greenwich Village
Von Soho aus nehmen wir den Fußweg nach Greenwich Village, welches seinem Namen alle Ehre macht und den Bewohnern von New York viele Grünflächen und Parks bietet. Unter anderem findet man hier das schmalste Wohnhaus in Big Apple. Mit der Linie L gelangen wir nach East Village, einem alternativen Szeneviertel. Wir setzen unseren Spaziergang durch die Straßen voller Tattooladen, Bars und Friseuren fort. Auch die Laden mit der Bezeichnung Psychic passen sehr gut her. Ob dies wohl ein günstiger Psychiater ist?
Anschließend geht es zum Union Square, einem weiteren stark befahrenen und gut besuchten Platz. Hinzu kommt noch eine Demonstration von Arbeitern in weißen Helmen und Latzhosen von “HD New York”.
Einige Häuserblocks weiter stoßen wir auf das Flatiron Building. Dies passt sich mit seiner dreieckigen Form perfekt dem Straßenverlauf an. Direkt hinter uns ragt das Empire State Building zwischen den “kleinen” Hochhäusern empor.
Empire State Building
Der Tipp des Reiseführers, 2 Stunden einzuplanen, erweist sich als noch zu knapp bemessen, denn für das Besiegen der Schlange benötigten wir schon 1,5 Stunden. Damit sich das Warten gelohnt hat, bleiben wir ganze 2 Stunden auf der Plattform im 86. Stockwerk. Wir hatten uns die Zeit extra so gelegt, damit wir einen Blick bei Tag und Nacht auf die Stadt werfen konnten. Erst als der Kamera Akku seinen Geist aufgibt kann Anica Sven dazu bewegen, das Gebäude zu verlassen.
Bei der Heimkehr in unser 12 Bett-Zimmer, haben wir wieder neue Mitbewohner bekommen. Einer davon stellt sich als wirklich harter Schnarchsack heraus und sägt alle aus den Betten. Anica flüstert Sven wahrend der Fallarbeiten an, ob sie den unbekannten Schnarcher mit einem Schubs wecken könnte. Sven meint aber, dass dies nicht die feine englische Art sei. Und so wappnet sich Ani mit Oropax.