Die Lage der Ruinen ist phantastisch, doch die Moskitos und das Wetter spielen nicht so ganz mit Viel zu früh steht Anica auf, obwohl wir doch mal ausschlafen wollten und Sven wird wieder einmal aus dem Bett geschmissen. Dafür entschädigt Anica Sven mit einem Top-Frühstück. Es gibt “armer Ritter”, Pancakes und Cornflakes.
Danach ziehen wir aus unserem Doppelzimmer mit Klimaanlage aus und checken gleich danach in einem günstigeren Zimmer im Hostel ohne Klimaanlage (aber mit Deckenventilator) wieder ein. Leider fängt es währenddessen an zu regnen und wir werden wieder einmal nass.
Kurz bevor der kostenlose Shuttlebus zum Strand losfährt kommt die Sonne raus und es scheint ein vielversprechender Strandtag zu werden. Am Strand angekommen steuern wir gleich die nahegelegenen Ruinen an und bekommen gleich wieder eine Dusche Regen ab. Gleichzeitig schwirren auch die Moskitos aus allen Löchern und wir setzen unseren Rundgang mit großen Schritten durch die Ruinen fort. Die Lage der Ruinen auf den Klippen direkt am karibischen Strand ist traumhaft und scheint auch den heimischen Leguanen sehr zu gefallen. Wir steigen hinab zum Strand und beobachten das Treiben der Badegäste. Von unseren Bananenschalen angelockt gesellen sich ein paar Leguane direkt neben uns und wir flüchten nach einiger Zeit hinauf zu den Gebäuden.
Das Wetter wird leider nicht besser und wir beschließen nach dem ausgiebigen Rundgang die Straße Richtung Strand zu laufen. Trotz bewölktem Himmel lassen wir uns erneut bei unserer Palme nieder und schwimmen hinaus in das noch immer warme karibische Meer. Ein Gummifootball, den Sven in einem USA National Park gefunden hat, ist auch im Gepäck. Mit ihm tollen wir einige Zeit im Wasser und Anica entdeckt ihre ungeahnten Wurffähigkeiten.
Die Zeit vergeht wie im Fluge und sogar die Sonne lässt sich ab dem Nachmittag öfters blicken. Um 17 Uhr fährt der letzte Bus zum Hostel, den müssen wir kriegen! Danach bleibt noch genug Zeit um einzukaufen, zu kochen und mit den Leuten aus dem Hostel zusammenzusitzen. Als wir uns in unser neues Zimmer begeben wollen, treffen wir Anna und Nicki und noch ein anderes deutsches Paar (Christine und Marco) in der Gemeinschaftsküche beim Screwdriver (Wodka-O) trinken an. Wir gesellen uns zu dieser lustigen Runde. Da sich der O-Saft dem Ende zu neigt, geht Sven schnell noch welchen holen. Es wird viel getrunken und gelacht und somit später als gedacht.