Die Ruinen von Chichen Itza

Die Tempel der Maya und Tolteken lassen uns nicht mehr los, ziehen aber auch leider scharenweise Touristenbusse an

Es ist noch dunkel als wir uns aus dem Hostel aufmachen und mit unserem Gepäck zur Busstation laufen, da um diese Uhrzeit die Taxizentrale noch nicht besetzt ist. Planmäßig um 7:00 Uhr fahren wir ab nach Chichen ltza, zu einer der besterhaltenen Ruinenstätte Mexicos. Die Fahrt dauert 3 Stunden, denn wir fahren diesmal “Intermedio” (zwischen erster und zweiter) Klasse und haben dadurch mehrere Stationen, an denen wir halten müssen.

Chichen ltza

Glücklicherweise gibt es in der Ruinenstätte von Chichen ltza eine kostenlose Gepäckaufbewahrung, so können wir unbeschwert die Stätte erkunden. Die Sonne verbirgt sich wieder hinter den Wolken, aber der Anblick der hellen Pyramiden ist trotzdem sehr imposant. Wir haben Glück, denn die großen Reisebusse erreichen erst einige Stunden später das archelogische Gelände und so haben wir viel Freiraum für unsere Fotos. Nach einiger Zeit kommt die Sonne durch und die Gebäude erstrahlen in einem hellen Licht. Was uns besonders gut gefällt, ist das Observatorium, das mit seiner Wendeltreppe und dem herausragenden Turm architektonisch unter den anderen Gebäuden herausragt. Nach 3,5 Stunden sind wir durchgeschwitzt und gönnen uns erst einmal ein Eis.

Tulum

Um 14:30 Uhr geht unsere Reise weiter nach Tulum. wir freuen uns schon länger auf diesen Ort, denn hier haben wir karibische Strände mit türkisfarbenem Wasser und Palmen direkt vor der Tür. Doch bei der Ankunft werden wir etwas enttäuscht: Es gibt nur 2 Hostels, die für wenig Komfort enorme Preise verlangen. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns doch für das “Weary Traveler” Hostel und bekommen unser Doppelzimmer mit Klimaanlage für 375 Pesos. Zu unserer Überraschung stehen plötzlich zwei bekannte Gesichter vor uns: Anna und Nicki, mit dennen wir bereits unser Dschungelabenteuer erlebt haben, sind auch hier untergekommen.

Die Küche ist gut ausgestattet. Eine Vielzahl von Pfannen, Töpfen und kostenlosen “Basics” (Reis, Nudeln, Linsen) stehen zur freien Verfügung. Also schwingen wir die Kochtöpfe und machen uns erst einmal eine Gemüsepfanne. Es dauert nicht lange und ein Schwarm Moskitos piesackt uns den Abend über. Wir haben das Gefühl, dass unser Autan auf diese kleinen Biester keine Wirkung zeigt und flüchten nach dem Essen direkt ins Zimmer.

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