Unsere Weltreise wird wieder aufgebaut

Die Seite befindet sich noch im Aufbau, vereinzelt sind schon einige Berichte zu lesen.

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Billigflug mit Komfort – Von Cancun nach Mexico City

Von der Isla Mujeres starten wir morgens mit der Fähre und sind abends wieder in dem uns bereits vertrauten Mexico City Der Tag beginnt wieder früh, denn wir haben heute unseren Rückflug von Cancun nach Mexico City. Die Rezeption des Poc na Hostels öffnet laut Schild um 7:30 Uhr seine Pforten. Doch wie sich gegen 7:30 Uhr herausstellt, ist die Rezeption im Poc na Hostel nicht besetzt. So warten und warten wir vergeblich, bis kurz vor 8:00 Uhr.

Dann hat Anica das Warten satt und bittet den Security nach einem Mitarbeiter zu schicken. Wir wollten eigentlich um 8:00 Uhr die Fähre nach Cancun nehmen, aber das wird wohl jetzt nichts mehr. Es dauert wieder eine ganze Weile bis endlich das Büro geöffnet wird, aber dann geht es relativ schnell. Wir können nur jedem empfehlen den Abend vorher auszuhecken um solche Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Unglücklicherweise legt in dem Moment, als wir den Hafen erreichen, die geplante Fähre ab.’

Eine halbe Stunde später nehmen wir die nächste Fähre nach Puerto Juarez (Cancun). Dort erwartet uns mal wieder eine Horde geschäftstüchtiger Taxifahrer, die uns gerne zum Flughafen fahren würden. Wir gehen durch das Parkhaus hindurch zur nächsten Straße und finden dort die Bushaltestelle (gegenüberliegende Straßenseite, linksfließender Verkehr) Richtung Innenstadt zum Terminal ADO. Wir I warten einen Moment aber es kommt kein Stadtbus vorbei, so entscheiden wir beim nächsten Colectivo [ (Kleinbus) nachzufragen und wir haben Glück. So kommen wir für 4 Pesos pro Person zum ADO Terminal, , wo der Firstclass-Bus bereits wartet. Am Flughafen angekommen, kann man mit Shuttlebussen von einem Terminal zum anderen gelangen, Volaris fliegt in unserem Fall direkt vom Terminal 2.

Volaris Cancun Mexico City (Toluca)

Obwohl die Preise eher einer Billigairline entsprechen ist der Service beim Einchecken und an Bord sehr gut. Wir bekommen kostenlos Getränke, kleine Snacks, Kopfhörer,   (was bei US Airways nicht i unbedingt der Fall ist). Eine weitere positive Überraschung erwartet uns am Flughafen in Toluca (der außerhalb von Mexico City gelegen ist), hier wird ein kostenloser Shuttlebus von Volaris zur Verfügung gestellt, der uns nach Santa Fe in Mexico City bringt. Der Bus ist auch wieder top ausgestattet, wir b bekommen sogar wieder einen Kinofilm geboten um die 50 Minuten Fahrt besser zu überbrücken.

In Santa Fe fragen wir noch bei Volaris wie wir weiter in die Stadt kommen und erhalten sogar eine Karte mit eingezeichneten Informationen wo wir uns gerade befinden. Da bleibt nur eins zu sagen: Volaris ist top im Thema Preis/Leistung. Wieder einmal schleichen wir uns an den Taxifahrern vorbei zum Bus an der Straße der uns bis zur Metrohaltestelle “Tacubaya” fährt.

Einige Metrostationen später haben wir es geschafft und sind in dem uns bereits bekannten Hostel Home in der Straße Tabasco 303 angekommen. Wir bekommen sogar unsere alten Betten wieder. Nun noch schnell ein Gang zum nahegelegenen Supermarkt und kleiner Kochstunde, dann lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Mexico City

Die nächsten drei Tage lassen wir gemütlich angehen. Wir besuchen Adolfo, bei dem wir einen Teil unseres Gepäcks lassen konnten, machen kleinere Besorgungen und schlendern durch die uns bekannten Straßen.

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Die Schildkröten von Isla Mujeres

Die Organisation klaut uns wieder einmal Zeit, aber wir schaffen es mit dem Roller noch die Insel zu umrunden Da es gestern doch sehr spät geworden, ist schlafen wir heute etwas aus. Wir haben noch einige Dinge für unseren morgigen Flug zu klären und so wird es Nachmittag bis wir mit unserem Programm starten können. Eigentlich wollten wir die Insel mit einem Fahrrad erkunden, doch leider schließt der Fahrradverleih schon gegen 17:00 Uhr. Wir entscheiden uns stattdessen spontan dafür, einen Roller zu mieten um Zeit zu sparen.

Tortugranja

Unser Hauptziel ist die “Tortugranja” (Schildkrötenaufzuchtstation), die 5 Kilometer südlich der Stadt zu finden ist. Den Eintritt von 20 Pesos + 10 Pesos Futter zahlen wir gerne, denn die Wasserschildkröten werden hier vor dem Aussterben gerettet. Direkt am Strand befinden sich verschieden Wasserbecken, wo man die unterschiedlichen Entwicklungsphasen der kleinen und großen Panzertiere beobachten kann.

Das absolute Highlight des Ausfluges ist, dass wir das Schlüpfen von hunderten von Babyschildkröten beobachten können und sogar eine kleine Schildi in unseren Hände halten dürfen. Anica ist von dem Gefühl überwältigt, ein so kleines Herz zwischen ihren Finger zu spüren. Aber auch der Anblick der bis zu 300 Kg schweren, ausgewachsenen Reptilien ist beeindruckend. Ab heute sind wir Schildkröten-Fans!

Für den Rest der Insel bleibt uns noch eine Stunde Zeit bis wir den Roller abgeben müssen. So heizen wir über die “Topes” (Straßenhubel) zur Spitze und umrunden einmal die ganze Insel. Zurück im Hostel treffen wir wieder unsere belgischen Freunde deren deutsche Bekannte mittlerweile auch eingetroffen sind. So verbringen wir den Abend wieder in einer geselligen Runde mit kaltem Corona (für Anica wie immer eine Sprite) in Strandatmosphäre.

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Ruinen von Tulum

Die Lage der Ruinen ist phantastisch, doch die Moskitos und das Wetter spielen nicht so ganz mit Viel zu früh steht Anica auf, obwohl wir doch mal ausschlafen wollten und Sven wird wieder einmal aus dem Bett geschmissen. Dafür entschädigt Anica Sven mit einem Top-Frühstück. Es gibt “armer Ritter”, Pancakes und Cornflakes.

Danach ziehen wir aus unserem Doppelzimmer mit Klimaanlage aus und checken gleich danach in einem günstigeren Zimmer im Hostel ohne Klimaanlage (aber mit Deckenventilator) wieder ein. Leider fängt es währenddessen an zu regnen und wir werden wieder einmal nass.

Kurz bevor der kostenlose Shuttlebus zum Strand losfährt kommt die Sonne raus und es scheint ein vielversprechender Strandtag zu werden. Am Strand angekommen steuern wir gleich die nahegelegenen Ruinen an und bekommen gleich wieder eine Dusche Regen ab. Gleichzeitig schwirren auch die Moskitos aus allen Löchern und wir setzen unseren Rundgang mit großen Schritten durch die Ruinen fort. Die Lage der Ruinen auf den Klippen direkt am karibischen Strand ist traumhaft und scheint auch den heimischen Leguanen sehr zu gefallen. Wir steigen hinab zum Strand und beobachten das Treiben der Badegäste. Von unseren Bananenschalen angelockt gesellen sich ein paar Leguane direkt neben uns und wir flüchten nach einiger Zeit hinauf zu den Gebäuden.

Das Wetter wird leider nicht besser und wir beschließen nach dem ausgiebigen Rundgang die Straße Richtung Strand zu laufen. Trotz bewölktem Himmel lassen wir uns erneut bei unserer Palme nieder und schwimmen hinaus in das noch immer warme karibische Meer. Ein Gummifootball, den Sven in einem USA National Park gefunden hat, ist auch im Gepäck. Mit ihm tollen wir einige Zeit im Wasser und Anica entdeckt ihre ungeahnten Wurffähigkeiten.

Die Zeit vergeht wie im Fluge und sogar die Sonne lässt sich ab dem Nachmittag öfters blicken. Um 17 Uhr fährt der letzte Bus zum Hostel, den müssen wir kriegen! Danach bleibt noch genug Zeit um einzukaufen, zu kochen und mit den Leuten aus dem Hostel zusammenzusitzen. Als wir uns in unser neues Zimmer begeben wollen, treffen wir Anna und Nicki und noch ein anderes deutsches Paar (Christine und Marco) in der Gemeinschaftsküche beim Screwdriver (Wodka-O) trinken an. Wir gesellen uns zu dieser lustigen Runde. Da sich der O-Saft dem Ende zu neigt, geht Sven schnell noch welchen holen. Es wird viel getrunken und gelacht und somit später als gedacht. 

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Die Cenoten und der Strand von Tulum

Wir erreichen die Karibik und freuen uns auf Entspannung, doch es gibt wieder so viel zu tun und zu entdecken…

Der Morgen beginnt mit einem langanhaltenden Regenschauer und so frühstücken wir erst einmal ausgiebig mit im Hostelpreis inbegriffenen Rührei, Cornflakes, Toastbrot und Marmelade (Weary Traveler Hostel) . Über Nacht ist eine Pfütze in unserem Zimmer entstanden und es hat Svens Rucksack erwischt. Etwas verärgert versuchen wir an der Rezeption einen Rabatt auszuhandeln, werden aber an den Manager verwiesen, der nicht anwesend ist.

Etwas später trudeln auch Anna und Nicki ein und wir beschließen zu viert auf Tour zu gehen. Unsere erste Station ist der Fahrradverleih, danach geht es weiter zum Schnorchelverleih und als letztes zum Bäcker. Nun haben wir alles um die Cenoten (http://de.wikipedia.org/wiki/Cenote) von Tulum zu erkunden. 1,5 Km vor der Stadt erreichen wir eine kleine Cenote (50 Pesos) mit vielen Sprunglöchern im Boden, durch die man in die Wasserhöhlen gelangt. Wir haben einen riesen Spaß, bis uns die Moskitos wieder einen Strich durch die Rechnung machen. 

Grand Cenote

2,5 Km weiter erreichen wir die Grand Cenote (80 Pesos Eintritt). Wir sind erst etwas am Überlegen, ob sich der Eintritt wirklich lohnt, aber jetzt haben wir schon die Schnorchel dabei, das müssen wir ausnutzen. Wir werden mit einer um einiges größeren Cenote, die einen grünbewachsenen Mittelpunkt, Fischschwärme, Tropfsteingebilde unter Wasser und weiterführende Höhlen zu bieten hat, belohnt. Wir tauchen ein in die Unterwasserwelt voller Lichter, Farben und ungewohnter Formen.

Wir haben noch lange nicht genug und raddeln deshalb zum Strand, um dort den Tauchgang fortzusetzen. Die Strecke an der Hauptstraße entlang zieht sich bei der Hitze wie Kaugummi. Doch endlich angekommen, werden wir mit weißem Sand, einer eigenen Palme und kristallklarem Wasser belohnt. Jetzt fehlen nur noch die leichtbekleideten Damen mit den Hawaiketten ;-) .

Leider ist hier die Unterwasserwelt weniger bewohnt als in der Cenote und so beschränken wir uns eher auf das Wellenreiten und Strandgammeln. Gegen späten Nachmittag brechen wir auf zur Stadt, denn unsere Leihfrist läuft um 18:00 Uhr ab. Mit einem Einkauf für das Abendessen schließen wir unseren Gang ab und verbringen den Abend im Innenhof des Weary Traveller Hostel mit den anderen Backpackern.

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Die Ruinen von Chichen Itza

Die Tempel der Maya und Tolteken lassen uns nicht mehr los, ziehen aber auch leider scharenweise Touristenbusse an

Es ist noch dunkel als wir uns aus dem Hostel aufmachen und mit unserem Gepäck zur Busstation laufen, da um diese Uhrzeit die Taxizentrale noch nicht besetzt ist. Planmäßig um 7:00 Uhr fahren wir ab nach Chichen ltza, zu einer der besterhaltenen Ruinenstätte Mexicos. Die Fahrt dauert 3 Stunden, denn wir fahren diesmal “Intermedio” (zwischen erster und zweiter) Klasse und haben dadurch mehrere Stationen, an denen wir halten müssen.

Chichen ltza

Glücklicherweise gibt es in der Ruinenstätte von Chichen ltza eine kostenlose Gepäckaufbewahrung, so können wir unbeschwert die Stätte erkunden. Die Sonne verbirgt sich wieder hinter den Wolken, aber der Anblick der hellen Pyramiden ist trotzdem sehr imposant. Wir haben Glück, denn die großen Reisebusse erreichen erst einige Stunden später das archelogische Gelände und so haben wir viel Freiraum für unsere Fotos. Nach einiger Zeit kommt die Sonne durch und die Gebäude erstrahlen in einem hellen Licht. Was uns besonders gut gefällt, ist das Observatorium, das mit seiner Wendeltreppe und dem herausragenden Turm architektonisch unter den anderen Gebäuden herausragt. Nach 3,5 Stunden sind wir durchgeschwitzt und gönnen uns erst einmal ein Eis.

Tulum

Um 14:30 Uhr geht unsere Reise weiter nach Tulum. wir freuen uns schon länger auf diesen Ort, denn hier haben wir karibische Strände mit türkisfarbenem Wasser und Palmen direkt vor der Tür. Doch bei der Ankunft werden wir etwas enttäuscht: Es gibt nur 2 Hostels, die für wenig Komfort enorme Preise verlangen. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns doch für das “Weary Traveler” Hostel und bekommen unser Doppelzimmer mit Klimaanlage für 375 Pesos. Zu unserer Überraschung stehen plötzlich zwei bekannte Gesichter vor uns: Anna und Nicki, mit dennen wir bereits unser Dschungelabenteuer erlebt haben, sind auch hier untergekommen.

Die Küche ist gut ausgestattet. Eine Vielzahl von Pfannen, Töpfen und kostenlosen “Basics” (Reis, Nudeln, Linsen) stehen zur freien Verfügung. Also schwingen wir die Kochtöpfe und machen uns erst einmal eine Gemüsepfanne. Es dauert nicht lange und ein Schwarm Moskitos piesackt uns den Abend über. Wir haben das Gefühl, dass unser Autan auf diese kleinen Biester keine Wirkung zeigt und flüchten nach dem Essen direkt ins Zimmer.

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Organisationstag in Merida

Das Dschungelabenteuer hat seine Spuren hinterlassen, deshalb brauchen wir erst einmal einen Tag Ruhe und Zeit zum Waschen und Trocknen

Um 5:00 Uhr morgens ertönt dann “Merida” aus den Lautsprechern und wir wachen völlig gerädert auf. Der Bus sollte eigentlich erst gegen 7:00 Uhr ankommen, wir sind also viel zu früh da. Draußen ist es noch stockdunkel, deshalb beschließen wir noch ein bisschen am Busbahnhof sitzen zu bleiben und weiter zu schlafen. Irgendwann werden wir von einem komischen Typ (Fidel Castro Look, Zigarre im Mund, gutes Englisch) geweckt, der uns sein Hostel anpreist.
Nachdem er seinen ausführlichen Bericht zu Ende gebracht hat, obwohl wir ihm gesagt haben, dass wir bereits eine Unterkunft haben, schlafen wir weiter. Gegen 7:15 Uhr weckt Sven Anica und wir machen uns zu Fuß auf den Weg zum Hostel “Nomadas”.

Hostel Nomadas

Dort angekommen, findet sich noch ein Doppelzimmer für uns. Die Betten sind riesig und wir beschließen das Zweite als Lager/Trockenstätte zu nutzen. Als erstes geht es ans Auspacken. Wir sichten nun zum ersten Mal den tatsächlichen Schaden und legen unser komplettes Gepäck zum Trocknen aus. Feucht ist eigentlich alles geworden, aber die Plastikverpackungen einiger Dinge haben das Gröbste abgehalten. Der Beutel mit den kleineren (Elektrogeräten hat leider ein Loch und so ist hier auch etwas Wasser hineingeraten. Wir tupfen alle Gegenstände soweit wir können mit Klopapier trocken und stellen unsere zwei Deckenventilatoren und die Windturbine auf höchste Stufe. Der eklige Matschwassergeruch, den wir schon die ganze Zeit in der Nase hatten, wird nun noch stärker. Wir müssen dringend eine Wäscherei aufsuchen!

Ein paar Häuserblocks weiter werden wir fündig, aber leider ist Daunenwachmittel (für unsere Schlafsäcke), nirgendwo aufzutreiben (in Geckolove Mexiko gibt es kaum Selbst-Waschsalons). So geben wir hier vorerst unsere Kleidung ab und machen uns mit den Schlafsäcken weiter auf die Suche nach der passenden Wäscherei, In ganz Merida finden wir niemanden, der Daunen mit Erfolg gereinigt hat. Nach einiger Recherche im Internet, beschließen wir das ganze selbst in die Hand zu nehmen und splitten uns auf um Tennisbälle und zumindest Feinwaschmittel zu besorgen. Anica wird im Supermarkt fündig, Sven sucht verzweifelt nach einem Sportgeschäft oder Ähnlichem, und findet im Spielwarenladen ein paar Gummibälle.

Schlafsäcke waschen

Anica erklärt nun der Wäscherei, dass sie das Feinwaschmittel verwenden, nicht so schnell schleudern und sowohl beim Waschgang als auch im Trockner die Gummibälle mit hinein geben sollen. Ohje, ohje, denken wir nur, ob das alles klappt? Aber wir haben keine andere Wahl!

Erschöpft kommen wir im Hostel an und gönnen uns erst einmal eine Mütze voll Schlaf. Gegen 18:00 Uhr können wir alle Sachen bei den Wäschereien abholen. Die Kleidung nehmen wir getrocknet und zusammengelegt entgegen. Bei der zweiten Wäscherei sind wir auf unsere Schlafsäcke gespannt. Als wir ankommen öffnet die Frau einen Trockner und unsere Bälle kommen ihr entgegen. Sie haben also unsere Anweisungen befolgt. Die noch feuchten Schlafsäcke breiten wir in unserem Hostel aus und hoffen auf ein gutes Ergebnis.

Gegen Abend spazieren wir noch einmal durch die Stadt auf der Suche nach einem Abendessen. Mehrere Leute versuchen immer wieder uns auf Englisch in Gespräche zu verwickeln. Das scheint hier eine Masche zu sein, um Kundschaft in die Läden zu bringen! Da die Preise ungewohnt hoch sind (touristisch), entscheiden wir uns für Quesadillas (nur mit Käse p.P 40 Pesos) und kehren anschließend im Regen zurück ins Hostel.

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Dschungeltour durch El Panchan

Das Abenteuer geht weiter, auf den Spuren der Maya im Dschungel von El Panchan

Nachdem wir wieder zueinander gefunden haben, prüfen wir den Schaden. Alles ist nass und stinkt, doch manche Dinge mehr und andere weniger. Es ist mittlerweile kurz vor 8 Uhr, eigentlich haben wir um diese Uhrzeit eine Tour vereinbart, bei der  wir den Dschungel gezeigt bekommen sollen. Da unser Führer (Henry) in der Nacht  geholfen hat und überall Ausnahmezustand herrscht, wissen wir nicht recht, ob die Tour überhaupt stattfindet.

Aber um kurz nach acht taucht Henry wirklich auf, es kann losgehen! Wir fahren in   das Naturschutzgebiet bis fast zu den Ruinen und gehen einen kleinen Weg in den Dschungel. Zuerst sind wir beide etwas enttäuscht- wie das soll eine Dschungeltour sein und wir laufen Wege? Doch als wir einen Bach queren, verlassen wir den Pfad und wandern bachaufwärts. Bald kommen wir zum ersten Wasserfall, den wir hochklettern und sofort wieder klatschnass sind- langsam gewöhnen wir uns an die Nässe;-). Immer macht uns Henry auf bestimmte Pflanzen aufmerksam und erklärt uns wie man sie als Heilkräuter benutzt, gegen welche Krankheiten sie helfen etc.

Auch einige Tiere können wir sehen, u.a. Tukane, Affen, Krebse (die plötzlich vor Anica im Fluss umher krabbeln), aber auch einige immense Termitenhaufen, riesige Spinnen, grüne Giftschlangen kreuzen unseren Weg. Wir laufen staunend umher, lassen Gerüche, Farben und Geräusche auf uns wirken. Die Blüten und Früchte (Zitronen, Chilis, Kakaobohnen) faszinieren uns. Abwechselnd geht es einen Weg entlang, querfeldein und Bäche aufwärts. Erneut steuern wir auf  einen Wasserfall zu, diesmal ist er riesig. Die Steine sind etwas rutschig beim Hochklettern. Henry ruft “Vorsicht” und automatisch greife ich nach dem nächsten Baum, um mich festzuhalten. Fast hätte das fatal geendet: Ich fasse in den Dornenbaum, vor dem mich Henry warnen wollte. Seine Stacheln, die ich glücklicherweise sofort entfernen kann, ohne dass sie in mein Blut eindringen konnten, sind so giftig, dass sie töten können. Ab jetzt sind wir vorsichtiger! Doch Henry zeigt uns auch die Pflanze, deren   Blätter das Gegengift enthalten, um die Vergiftung aufzuhalten. Bald darauf wartet das nächste Abenteuer. Wir stoßen auf eine halbverschüttete Mayabrücke, die wir im Stockdunkeln durchklettern. Die Strömung ist stark und der Tunnel eng. Langsam tasten wir uns vorwärts.

Plötzlich zückt Henry sein Handy und beleuchtet eine Ecke. In dem Moment schauen uns Fledermäuse an und flattern los. Anica schreit, als sie ihre Haare streifen. Sven, der ein Stück weiter hinten ist und die Fledermäuse nicht gleich sieht, weiß nicht genau was passiert ist. Während er danach noch einmal zurückkehrt um Fotos zu machen, erklärt Henry Anica, dass sie wirkliche Blutsauger sind und auch Menschenblut zu sich nehmen, aber dies zum Glück nicht bei sich zu Hause tun, sondern nur außerhalb. Später passieren wir einen noch nicht freigelegten, überwachsenen Mayatempel und einige verschüttete Mayawohnstätten. Nach dieser 4-stündigen, persönlichen Tour sind wir total K.O., aber glücklich. Dies war ein absolutes Highlight unserer bisherigen Reise! Zurück im Jungle Palace verabschieden wir uns von Henry und gehen erst einmal Mittag essen.

Gestärkt machen wir uns auf den Weg zu den Ruinen von Palenque. Der Anblick ist wieder einmal überwältigend. Die riesigen, in über hundert Jahren gebauten, mathematisch exakt ausgerichteten Gebäude sind diesmal umgeben von de Natur des Dschungels. Die Ruinen gehören zu den besterhaltendsten von Mexico, sind aber leider erst zu 5% freigelegt. Diesmal ist die Hauptpyradmide sogar komplett begehbar und so bekommen wir einen sehr guten Einblick in den inneren Aufbau. Nach ausgiebiger Besichtigung machen wir uns erschöpft zurück zum Jungle Palace um unsere Rucksäcke zu packen. Dank unseren Kompressionbeuteln finden wir noch etwas Trockenes zum Anziehen. Wir wollen gegen 21:00 Uhr den Bus weiter nach Merida nehmen, weil es in Palenque wenig Wachmöglichkeiten und weiter nichts besonderes zu sehen gibt. So ringen wir unsere nasses Gepäck notdürftig aus und verstauen es gut. Die Fahrt zum Bus, starten wir gegen 18:00 Uhr weil wir von erneuten Unwetterwarnungen gehört haben.

Wir wollen jetzt erst einmal weitestgehend trocken bleiben. S0 warten wir einige Stunden am Bahnhof, bekommen aber später Gesellschaft von Anna & Nicki geleistet, die ihre Tour weiter nach Tulum fortsetzen. Da unsere Reiseunterlagen alle nass und unbrauchbar sind, nutzt Anica die Gelegenheit und kopiert sich von ihnen die nötigen Seiten aus dem Lonely Planet für die Weiterreise. Wir fahren pünktlich ab und schlafen nach einigen Militärkontrollen endlich ein.

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Dschungelabenteuer in El Panchan

Hola Amigos! Was wir euch heute erzählen, könnte auch als Film im Fernsehen kommen, aber wir
haben die Ereignisse wirklich so erlebt wie wir sie beschreiben!

Die heutige Busfahrt haben wir auf den Tag gelegt, weil auf dieser Strecke öfters Buse überfallen und ausgeraubt werden. So fahren wir um 11:20 Uhr von San Christobal Richtung Palenque. Anica ist während der ganzen Busfahrt sehr angespannt und hält bei jedem Langsamer werden des Busses Ausschau nach Verbrechern.

Der Blick durch das Fenster offenbart uns während der Fahrt Bauern in , Wellblechhütten, bewaffnete Männer an der Straße, Schilder, die von Rebellen besetzen Zonen anzeigen, und Militärstützpunkte. An einer Stelle kommt der Bus für längere Zeit vor einer Menschenmenge zum Stehen. Bekannte, die wir später noch kennenlernen, erzählen uns, dass der Busfahrer daraufhin einen Knüppel hinter seinem Sitz hervorholt, die Tür öffnet und verschwindet. Allmählich wird es unruhig im Bus und die Leute vor uns auf den Plätzen werfen suchende Blicke durch die Frontscheibe des Busses. Das Einzige, das wir von unserem Platz aus sehen, ist die  eingerissene Scheibe eines anderen Busses auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Es dauert eine geraume Zeit bis der Busfahrer wieder seinen Platz einnimmt und die Fahrt fortsetzt. Doch es war wohl “nur” ein Verkehrsunfall mit einem anderen Bus.

Gegen 17:00 Uhr erreichen wir Palenque und wollen uns gerade auf die Suche nach einem Bus nach “El Panchan” machen, als wir von einem deutschen Paar (Anna & Nicki) angesprochen werden, ob wir uns ein Taxi teilen wollen. Gesagt, getan, packen wir alle unsere Backpacks in das viel zu kleine Taxi und werden für 50 Pesos im Dschungel raus gelassen.

El Panchan

Hier haben wir jetzt verschiedene Möglichkeiten unterzukommen. Wir folgen dem Ratschlag von Pepe und nehmen trotz Riesenspinne die gemütliche Cabanna am Fluß (100 Pesos). Anna und Nicki sind die Löcher im Moskitonetz zu groß, deshalb entscheiden sie sich für das gegenüberliegende, etwas teurere Hostel Margharita & Ed’s.

Nachdem wir unser Moskitonetz über dem Bett ausgebreitet haben und Sven die Spinne professionell eingefangen und freigelassen hat, legen wir unsere kleinen Rucksäcke auf den Tisch und lassen den Rest auf den löchrigen Diehlen stehen. Wir erkunden ein wenig die Umgebung und beobachten die Pflanzen- und Tierwelt des Dschungels.

Gegen 19:30 Uhr bestellen wir jeder eine Pizza im nahegelegen “Don Mucho” Restaurant. Dort spielen den Abend über verschiedene Musiker im Stil von Jack Johnson und Bob Marley. Später gesellen sich Nicki und Anna zu uns, wir tauschen bisherige Reiseerfahrungen aus und unterhalten uns sehr gut.

Nach einiger Zeit setzt der gewöhnliche Regen ein, was uns im Trockenen nicht weiter stört. Nach einiger Zeit hat es immer noch nicht aufgehört zu regnen und ein heftiges Gewitter zieht auf. Anfangs hoffen wir alle noch darauf, dass es so schnell vorüberzieht, wie es gekommen ist. Aber als das Wasser bereits auf 1/4 der Stuhlhöhe steht, wir in einem Fluß sitzen und das Licht nach einem Blitzschlag ausfällt, wird uns der Ernst der Lage bewusst. Ein etwas unterhalb des Restaurants geparktes Auto ist bereits fast vollständig in den Fluten des Regens verschwunden. Auch die Brücke, über die wir vorher gekommen sind, ist nicht mehr sichtbar. Und es hört nicht auf zu regnen! Nicki, der wie Anna gut spanisch spricht, fragt einen Kellner wie es um unsere Cabanas steht. Die Antwort lautet: Jungle Palace auf jeden Fall unter Wasser und Magarita und Ed wahrscheinlich trocken!

Nach einiger Zeit steigt das Wasser bis auf Stuhlhöhe und es wird für uns Zeit zu handeln. Zu sechst machen wir uns mit zwei Kerzen durch den Hintereingang auf den Weg zu unseren Hütten. Vorsichtig tasten wir uns Schritt für Schritt durch die Dunkelheit durch das Wasser und gelangen durchnässt zu den Eingängen unserer Hostels. Das Geländer der Brücke, die zu unserer Hütte führt, ist nur noch an der höchsten Stelle zu sehen, aber unterhalb davon fließt ein reißender Strom. Als wir uns auf den Weg machen wollen, stürmen zwei Mexikaner des Dorfes herbei und halten uns auf. Ab hier trennen sich unsere Wege.

Anicas Version

Wir, ich und das holländische Paar wissen nicht wohin. Vollkommen durchnässt flüchten wir in das gemietete Auto der Niederländer. Sven und ein paar Mexikaner wollen unser Gepäck retten, wir sollen ihre Rückkehr im Auto erwarten. Nach einer halben Ewigkeit kommen die Mexikaner zurück, aber kein Sven. Aufgeregt frage ich einen von ihnen, wo Sven geblieben ist, doch mir wird versichert, dass alle in Sicherheit, nur eben auf der anderen Seite des Flusses sind und da auch bleiben müssen. Nagut, doch was nun? Wir drei werden aufgefordert mitzukommen. Wieder müssen wir uns durch den Dschungel tasten und werden zu einem etwas abseits stehenden Haus geführt. Dort bekommen wir zu dritt ein Zimmer. Immerhin liegen dort Decken bereit. Schnell steigen wir aus unseren triefenden Klamotten und versuchen nach der Aufregung zu schlafen. Das Einzige, was wir bei uns haben, sind unsere Wertsachen in einer Plastiktüte! Meine Gedanken kreisen um den Abend und Sven, der irgendwo auf der anderen Seite des Flusses ist. Doch nach einer Weile schlafe ich erschöpft ein und träume von Wasser, das mein Bett hochhebt und wegträgt. Es regnet noch einige Stunden weiter, aber als es hell wird, tropft es nur noch von den Bäumen. Sofort ziehe ich meine immer noch nassen Sachen an und suche nach Sven, den ich vor unserer Hütte treffe, wo er mir seine Version der Nacht erzählt.

Svens Version

Anica sitzt schon mal im Trockenen, nun müssen da nur noch unsere Sachen hin. Ich biete den Mexikanern meine Hilfe an und wir versuchen, zu fünft die starke Strömung zu überqueren. Was mir als erstes einfällt, ist eine Überquerungsmöglichkeit mit Hilfe eines Seils. Da ich ja so super Spanisch kann und die Mexikaner so gut Englisch sprechen, behalte ich den Gedanken einfach mal für mich und warte ab, wie das auf mexikanische Art und Weise gemacht wird. Sie holen eine lange Metallkette und der Tolkühnste schwimmt ein gutes Stück vor der Stelle auf die andere Seite und findet Halt bei einer Cabana. Nun hangeln wir uns alle nach und nach durch den stärksten Teil der Strömung auf die andere Seite. Bis zur Brust steht uns das Wasser und ich kämpfe mich mit dem Anführer der Mexikaner weiter zu unserer Cabana “Coco”. Wir kommen an den bereits leeren Hütten vorbei und ich sehe dort schon Matratzen umherschwimmen. Wie wird es wohl bei uns aussehen? Ist das Gebäck überhaupt noch da? Der Fotoaparat und die Wertsachen sind bei Anica, aber Laptop, externe Festplatte etc. sind im Rucksack. Dort angekommen öffnet der Mexikaner die Tür, während ich warten soll. Ich muss richtig schwimmen um unsere Hütte zu erreichen, er reicht mir seinen Arm und ich bin drin. Das Wasser geht mir in der Hütte bis zum Bauchnabel. Die kleinen Rucksäcke liegen noch trocken auf dem Tisch. Anicas Lowa und die großen Rucksäcke schwimmen wie Boote im Wasser herum.

Schnell stopfe ich die restlichen Sachen in die durchnässten und deshalb doppelt so schweren Rucksäcke und wir machen uns auf zu den Cabanas im zweiten Stock. Hier sind bereits weitere Flüchtlinge eingekehrt. Der Mexikaner (Henry) sagt noch irgendetwas zu mir, ich zeige ihm mit den Händen, dass ich hier bleibe und er verschwindet wieder die Treppe herunter mit seinen Freunden zurück durch die Strömung auf die andere Seite. Kurz überlege ich, ob ich mitgehe, aber was ist dann mit unseren Sachen? Hier alleine zurück lassen?

Klatschnass sitze ich in der Cabana und warte darauf, dass der Regen bald aufhört. Ich unterhalte mich währenddessen gut mit einem Deutsch-Italiener und warte auf besseres Wetter. Nach zwei Stunden lässt dann tatsächlich der Wasserstand nach und ich wage den Weg über die Brücke zum Auto, wo ich Anica das letzte Mal gesehen habe, kann sie aber nicht finden. Was nun? Schlafen! Aber wo? Zurück in unsere Hütte, da wird mich Anica morgen am Ehesten vermuten.

Das Wasser ist aus dem Raum verschwunden, nur eine schmierige Schlammschicht bleibt auf dem Boden zurück. Ich hole die Rucksäcke, deponiere sie auf dem trockenen Tisch, breite meine Isomatte auf der nassen Bettmatratze unter dem Moskitonetz aus und versuche zu schlafen. Die Regenstärke hat nachgelassen, aber es hört immer noch nicht ganz auf zu regnen. Der nasse Boden und der nasse Sven werden eins und ich schlafe ein.

“Transportation to Flores!” reißt mich die Stimme eines Mexikaners laut neben mir aus dem Schlaf. Ich schrecke auf. Ein Busfahrer, der seine Mitreisenden sucht. Ich rappel mich auf und kann immer noch nicht ganz glauben was gestern alles passiert ist. Das Abenteuer Dschungel! Draußen höre ich die Stimme von Anica und bin gespannt darauf zu erfahren, wie sie die Nacht verbracht hat.

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Cañon de Sumidero

Heute gleiten wir mit einem Boot durch den Cañon de Sumidero und haben das Glück Tiere aus nächster Nähe zu sehen, unter anderem Krokodile

Nach dem im Preis im inbegriffenen Frühstück (3 verschiedene Optionen) im Hostel geht es pünktlich um 9:00 Uhr mit dem Bus los. Nachdem wir einige hundert Höhenmeter hinter uns gebracht haben und durch Nebel und stinkenden Smog gefahren sind, erreichen wir die Anlegestelle von unserer Bootstour durch den Cañon de Sumidero. Mit Schwimmwesten gewappnet steigen wir in das 16-Mann-Boot ein. Der Luftfeuchtigkeitsunterschied ist hier sehr hoch und so beschlagen leider die Linsen des Kameraobjektivs. Wir müssen also warten bis die Sicht klarer wird. Der Bootsführer hat einen sehr guten Blick für die Tierwelt am Wasser und wir bekommen Krokodile, einen schwarzen Leguan, Pelikane, Graureiher, Komorane und sogar ein Babykrokodil aus nächster Nähe zu sehen. Leider ist die Führung nur auf Spanisch und Anica ist für viele Teilnehmer eine Übersetzungshilfe.

Die beeindruckenden Felswände mit Pflanzen aus der Dschungelwelt sind ein wunderbares Naturschauspiel. Das Wappen der Region Chiapas trägt einen Ausschnitt aus dem Canyon als Wahrzeichen. Dies zeigt, dass die Einheimischen sehr stolz sind auf diesen Landschaftsabschnitt. Nach 2- stündiger Bootsfahrt fahren wir mit dem Bus nach Chiapas, um zu Mittag zu essen. Nach einer Stunde Aufenthalt geht die Fahrt zurück nach San Cristobal de las Casas. 

Cristobal de las Casas

Nach einem kurzen Stop im Hostel spazieren wir noch ein wenig durch den  Ort und finden wieder einen traditionellen Markt im Norden der Stadt. Hier machen wir kleinere Besorgungen und schauen dem Treiben des Marktes zu. Wir fühlen uns nicht mehr so beobachtet. Ob es an unseren Kleidungswechsel liegt können wir nicht sagen, aber wir fühlen uns auf jeden Fall wohl in unserer Haut.

Auf dem Rückweg durch die Straße “20 de Noviembre” machen wir Halt in dem vegetarischen Restaurant “Naturalissimo”. Die Auswahl der Gerichte ist groß und so fällt es uns schwer, eine Entscheidung zu treffen. Gut gestärkt besuchen wir noch eine auf dem Berg gelegene Kirche am Ende der Stadt und verbringen den Rest des Abends im Hostel. 

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